{"id":50,"date":"2016-04-08T14:26:03","date_gmt":"2016-04-08T13:26:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.epicura.biz\/new\/?page_id=50"},"modified":"2016-05-24T19:41:34","modified_gmt":"2016-05-24T18:41:34","slug":"uber-uns","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.epicura.biz\/new\/de\/uber-uns\/","title":{"rendered":"\u00dcber uns"},"content":{"rendered":"<p><strong><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-large;\"><span lang=\"de-CH\">Kurze Geschichte eines Bioprojekts, was die Schweiz und Honduras, Handwerk und Ethik verbindet \u2026<\/span><\/span><\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span lang=\"de-CH\">An einem warmen Sommernachmittag im Wallis hatten ein Phytotherapeut und ein Agraringenieur zusammen eine Idee.<br \/>\nDer Phytotherapeut fand auf dem Schweizer Markt nicht die qualitativ hochwertigen Produkte, die er in seinem Beruf ben\u00f6tigte. Der Agraringenieur kannte die Bedingungen f\u00fcr Pflanzenanbau in den Tropen. Zusammen beschlossen sie erstklassige Nahrungszus\u00e4tze herzustellen und sie dann in die Schweiz zu importieren.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span lang=\"de-CH\">Der Agraringenieur war lange in der Entwicklungshilfe t\u00e4tig gewesen und hatte unter anderem gute Kontakte in Honduras. Er wandte sich an seine dortigen Bekannten und informierte sich \u00fcber die in der Region produzierten und vom Phytotherapeuten ben\u00f6tigten Pflanzen.<br \/>\nViele Frauen in Honduras ziehen in ihren winzigen Hausg\u00e4rten einige Aloe vera Pflanzen f\u00fcr die pers\u00f6nliche Hautpflege und um bei Darmproblemen Angeh\u00f6rige zu behandeln.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span lang=\"de-CH\">Der Agraringenieur beschloss nach Honduras zu reisen. Dort, im Bezirk von La Paz besuchte er eine Frauenkooperative und bewunderte vor Ort die Qualit\u00e4t Ihrer Aloe-Pflanzen: Mitten in einem entlegenen Waldgebiet produziert die Kooperative situationsbedingt und aus \u00dcberzeugung biologisch.<br \/>\nLeider fehlten Methodik und Infrastruktur um einen qualitativ zum Export geeigneten Aloe-Saft herzustellen. Aber sowohl der Agraringenieur wie die Frauen der Kooperative waren der \u00dcberzeugung, das Bioprojekt sei realisierbar. Viele Monate arbeiteten sie gemeinsam an der Verwirklichung.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span lang=\"de-CH\">Heute produziert die Kooperative einen qualitativ hochwertigen Saft, den sie lokal und international vermarktet. In der Schweiz gr\u00fcndeten der Phytotherapeut und der Agraringenieur mit drei Freunden die \u00ab\u00a0Epicura GmbH\u00a0\u00bb, eine kleine Gesellschaft deren Name sich vom altgriechischen Philosophen Epikur und dem lateinischen Wort \u00ab\u00a0Cura\u00a0\u00bb (Pflege, Kur) herleitet. Epikur pries das Prinzip der \u00abLebensfreude und Einsicht\u00bb.<br \/>\nDer Agraringenieur bestellt die Ware von der Schweiz aus bei der Kooperative, und kontrolliert nach Empfang deren Qualit\u00e4t. Da das Gesch\u00e4ft ohne Zwischenh\u00e4ndler abl\u00e4uft, erzielen die Frauen der Kooperative einen guten Preis.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span lang=\"de-CH\">Heute gedeihen die Kooperative und das Unternehmen zusammen deren Qualit\u00e4t langsam aber sicher!<br \/>\nDas Projekt wurde nicht f\u00fcr den Vertrieb und den Verkauf als Massenprodukt geschaffen. Es verbindet viel mehr Frauen aus Honduras, die den Aloe-Saft auf handwerklicher Basis herstellen, mit Frauen, bzw. Konsumentinnen aus der Schweiz, f\u00fcr die Qualit\u00e4t und Ethik bei der Produktion wichtig sind.<br \/>\nF\u00fcr ihre Genossenschafter wirft Epicura (noch) keine grossen Gewinne ab, und alle \u00fcben ihre beruflichen T\u00e4tigkeiten weiter aus. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span lang=\"de-CH\">F\u00fcr die Frauenkooperative ist unsere kleine Gesellschaft viel wichtiger, weil sie ihnen sichere Eink\u00fcnfte gew\u00e4hrleistet.<br \/>\nDie Zukunft wird zeigen, ob das gemeinsame Projekt von f\u00fcnf Walliser Freunden und den Frauen aus La Paz lediglich \u00fcberlebt oder sich weiter entwickeln und entfalten wird !<\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kurze Geschichte eines Bioprojekts, was die Schweiz und Honduras, Handwerk und Ethik verbindet \u2026 An einem warmen Sommernachmittag im Wallis hatten ein Phytotherapeut und ein Agraringenieur zusammen eine Idee. 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